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Surviving in Seoul Teil 1: Bahn fahren

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Es kann sehr verwirrend sein in Seoul mit der Bahn zu fahren, deswegen sollte man sich am besten als erstes die „Seoul subway app“ runterladen. Als nächstes muss man sich eine T-Money-card besorgen die man an (glaube ich jeder) Bahnhaltestelle in Seoul an einem T-money-card-Automaten bekommt. Diese Karte muss man dann an dem Automaten mit Bargeld (in Won) aufladen, also solltet ihr am besten ein bisschen Bargeld (mindestens 5,000 Won besser sind aber wahrscheinlich 15,000 Won) dabei haben. Viele Youtuber in Korea reden immer davon wie billig es ist in Korea mit der Bahn zu fahren – und das ist es aus der Sicht von Amerikanern wahrscheinlich auch- aber für deutsche Verhältnisse ist es teuer. Eine Fahrt kostet ca. 1 Euro, aber wenn man viel herumfährt muss man schon mit 60-80 Euro im Monat rechnen. Die Bahn ist abgetrennt durch Schranken, wo man seine T-money-card dranhalten muss um durchzukommen (das ist wie bei manchen Bussen in Deutschland) und es wird automatisch Geld von der Karte abgezogen während es einmal kurz piept, wenn es mehrmals schnell piept stimmt was nicht und man kommt nicht durch. Das sieht so aus:

Dann muss man meistens noch eine Treppe hoch oder runter laufen und man ist da. Manchmal fahren die Bahnen einer Linie vom selben „Gleis“ ab, aber manchmal sind sie auch einander gegenüber, deswegen muss man aufpassen in welcher Richtung man will. Wenn sie gegenüber sind hängen meistens an einer Säule zwischen den Stationen zwei Schilder an denen die verschiedenen Stationen ausgeschildert sind und wodurch man somit erkennen kann welche Bahn man nehmen muss. Außerdem hängen über den Schranken an der Wand noch Schilder die die beliebtesten Stationen anzeigen, an denen man auch die Richtung erkennen kann in der die Bahn fährt. So ungefähr :

Wenn man am Gleis angekommen ist sieht man Plastikwände die die Gleise und die Menschen voneinander trennen (wahrscheinlich haben die das weil Korea so eine hohe Suizidrate hat und die Regierung nicht will, dass sich Menschen vor Bahnen werfen) und auf denen nochmal steht was die nächste Haltestelle ist:

Wenn man dann endlich in der Bahn sitzt und man darauf achten will wann man aussteigen muss kann man auf die Durchsagen achten (die sind auf Koreanisch, Englisch und manchmal noch auf Chinesisch und Japanisch) oder auf die Bildschirme die entweder von der Decke hängen oder in die Wände eingelassen sind und auf denen die Haltestellen abwechselnd in Hangeul und in der romanisierten Form angezeigt werden :

bahnschilder in seoul 11

bahnhinweise seoul 12

Nun gibt es nur noch eine Sache zu beachten: Nicht auf den falschen Platz setzen. In der Bahn gibt es spezielle Sitze für ältere und schwangere Menschen auf die man sich am besten nicht setzt, wenn man ein netter Mensch ist (auch wenn sich da auch nicht alle Koreaner dran halten).

Die Sitze für ältere Menschen erkennt man daran, dass sie an dem Anfang und Ende des Wagons sind, ein bestimmtes Schild in ihrer Nähe hängen haben (siehe Foto) und manchmal rot sind (die normalen Sitze sind blau):

Die Sitze für schwangere Frauen sind Pink:

Also seid nicht wie dieser Mann und genießt die Fahrt:

Wenn ihr umsteigen und die Linie wechseln müsst dann folgt den Schildern der Linie zu der ihr wollte:

bahnlinien seoul

Wenn ihr an eurem Ziel angekommen seid und die Station verlassen wollt dann folgt diesen Schildern:

bahn seoul 10

Es kann manchmal sehr verwirrend sein den richtigen Ausgang zu finden, weil es manchmal sehr viele Ausgänge gibt, also lasst euch Zeit.

Bevor ihr die Station verlasst müsst ihr nur noch einmal mit eurer T-money-card durch die Schranken gehen (das könnt ihr aber nicht vergessen weil ihr sonst nicht raus kommt).

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Autor: Elena

Ich bin eine jungen Frau und seit Anfang 2012 in der Welt von kpop unterwegs – damit hat mein Interesse an Korea begonnen. 2016 bin ich dann zu einem langen Auslandsaufenthalt nach Korea gezogen. Hier werde ich über über meine Erfahrungen mit diesem Land schreiben und Tipps für Schüler und Studenten geben 🙂

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